Forscher des College of Food Science der South China Agricultural University in Guangzhou haben die Projektions-Mikro-Stereolithographie (PµSL) eingesetzt, um mikrofluidische Bauteile für die Lebensmittel-Emulsionsverarbeitung herzustellen. PµSL, eine Mikropräzisions-3D-Drucktechnologie von Boston Micro Fabrication (BMF), ermöglichte den Lebensmittelwissenschaftlern, Tests zu skalieren und dabei Vorteile wie niedrige Verarbeitungskosten, hohe Effizienz, einfache Reinigung und Zugang zu einer breiten Materialauswahl zu realisieren.
Traditionell wurden bei der Herstellung mikrofluidischer Bauteile Fertigungsmethoden mit hohen Verarbeitungskosten und geringer Stabilität eingesetzt. PµSL eliminiert diese Nachteile und unterstützt die Integration von Makro- und Mikrostrukturen. GR und HIT, die verwendeten lichtempfindlichen Harze, verbessern auch die Beobachtung, da diese Materialien transparent sind. Ziel der Forschung der Lebensmittelwissenschaftler war es, Produktionsraten und Tröpfchenverteilung zu messen, um ein Co-Flow-System für den Einsatz in mikrofluidischen Chips zu evaluieren.
Zur Herstellung der mikrofluidischen Geräte verwendeten die Forscher einen BMF P140 3D-Drucker. Die Ergebnisse zeigten, dass monodisperse Wasser-in-Öl (W/O) und Öl-Wasser (W/) Einzeleulsionen im selben Gerät mit einem Variationskoeffizienten (CV) von weniger als 3 % hergestellt werden konnten. Zusätzlich zu einem Einzeleulsionsgerät mit fünf parallelen Kanälen druckten die Forscher ein Gerät zur Erzeugung einer Doppeleulsion in 3D. Diese Tröpfchen wurden ohne Oberflächenbehandlung des Geräts – ein weiterer PµSL-Vorteil.
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